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SUMMARY:Urfaust
DESCRIPTION:<p>Faust bewegt sich entlang der Schwelle zwischen irdischen Wi
 rklichkeiten und dem Jenseits. Der gealterte Wissenschaftler irrlichtert d
 urch die Flure eines Krankenhauses\, das von flackernden Neonröhren in we
 ißes Licht getaucht wird. Die Laken der Metallbetten aufgewühlt von Pati
 enten\, die längst verschwunden sind.<br><br>Zeitlebens war Faust auf der
  Suche nach Wissen\, nach Sinn und Bewusstsein\, doch trügerisch sind sei
 ne Wiedergänger\, die ihn heimsuchen wie Schatten aus der Vergangenheit. 
 Sind sie wahr? Oder waren das auch wieder Trugbilder seiner Fantasie? Und 
 wer oder was ist denn nun der Teufel? Das Verbotene? Oder letztlich man se
 lbst? Wie in einer Endlosschleife verschwimmt die Realität mit den Sehns
 üchten und dem Vergangenen.<br><br>Der »Urfaust« ist das früheste Doku
 ment von Goethes lebenslanger Beschäftigung mit der heute bekanntesten Tr
 agödie der deutschsprachigen Literaturgeschichte. Das Fragment entstand i
 n Goethes Zwanzigern und ist deutlich direkter verfasst als der feingeschl
 iffene »Faust I«. Doch nicht nur die jugendlich rohe Dichtung\, auch sei
 ne stringente Erzählweise machen diesen frühen Fauststoff aus. Im Zentru
 m steht hier weniger Mephisto als vielmehr die allzu menschlichen Tragödi
 en: Unerfüllte Liebe und ein Doktor Faust\, der sich aus eigenem Antrieb\
 , aus eigener Verzweiflung in den Untergang stürzt. Das Fragmentarische d
 es Stoffs erscheint gegenwärtig\, gestattet dem Publikum eigene Interpret
 ationen und ermöglicht vor allem einen direkten Draht zu den Figuren Faus
 t und Gretchen.<br><br>Die Regisseurin Nora Bussenius nimmt die Tragödie 
 ernst und kreiert surreale Welten\, die Goethes Sprache Raum zur Entfaltun
 g geben. Gemeinsam mit Lara Belén Jackel erschafft sie zeitlose\, fantast
 ische Bilder\, in denen sich Fausts Streben nicht nur wiederholt\, sondern
  vervielfacht. Und noch immer bewegt sich Faust entlang der Schwelle.<br><
 br>Soiree und öffentliche Probe am Donnerstag\, 26. Februar 2026 im Gewan
 dhaus Zwickau sowie am Mittwoch\, 29. April 2026 im Vogtlandtheater Plauen
 .<br><br><strong>»ALLES IN DER WELT LÄSST SICH ERTRAGEN«</strong><br>Na
 chgespräch am Sonntag\, 22. März 2026<br>im Anschluss an die Vorstellung
  im Gewandhaus Zwickau.<br><br>Ein scheinbar endlose Abfolge von Krisen ta
 ktet das moderne Leben. Kriege\, Umweltkatastrophen und Konflikte überlag
 ern die persönlichen Krisen – und umgekehrt. Wie soll man das nur ausha
 lten?<br>Nachgespräch mit Pfarrerin Insa Lautzas der Stadtkirchgemeinde Z
 wickau über Resilienz und den Umgang mit multiplen Krisen bei J. W. Goeth
 e und in unserer Gegenwart.<br><br>Moderation: Kornelius Luther<br>Eintrit
 t frei!</p> <br><br><strong>Inszenierung</strong><br>Schauspiel von Johann
  Wolfgang Goethe (1749-1832)<br><br><strong>Besetzung</strong><br><p><stro
 ng>Regie</strong>  Nora Bussenius<br><strong>Bühne und Kostüme </stron
 g>Lara Belén Jackel<br><strong>Musik   </strong>Sebastian Undisz <br><
 strong>Video  </strong>Gary Hurst<br><strong>Dramaturgie </strong>Kornel
 ius Luther<br><strong>Regieassistenz  </strong>Urs Humpenöder<br><strong
 >Soufflage/ Inspizienz  </strong>Mariia Chechel<br><br><strong>M. Gevatte
 rin Tod – Muhme Gewissen – Mephisto </strong>Ute Menzel <br><strong
 >Faust </strong> Klaus Gramüller <br><strong>Fausts Widergänger </st
 rong>Daniel Koch\, Lev Semenov<br><strong>Gretchen </strong>Kristin Heil
 <br><strong>Marthe\, Lischen\, Erdgeist </strong>Ute Menzel</p><br><br><s
 trong>Vorstellungstermine</strong><br>Spielstätte Zwickau 07.03.2026 19:3
 0 Gewandhaus<br>Spielstätte Zwickau 12.03.2026 18:00 Gewandhaus<br>Spiels
 tätte Zwickau 13.03.2026 19:30 Gewandhaus<br>Spielstätte Zwickau 22.03.2
 026 16:00 Gewandhaus<br>Spielstätte Zwickau 11.04.2026 19:30 Gewandhaus<b
 r>Spielstätte Plauen 01.05.2026 19:30 Vogtlandtheater<br>Spielstätte Pla
 uen 10.05.2026 18:00 Vogtlandtheater<br>
DTSTAMP:20260410T120119Z
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