Im Foyer des Erdgeschosses werden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zum Umfeld Robert Schumanns und der Zwickauer Musikgeschichte präsentiert. Dabei werden meist Originale aus den Archivbeständen des Robert-Schumann-Hauses, teilweise aber auch Leihgaben gezeigt.
Sonderausstellungen
Schumann als Schüler
11. Januar bis 6. April 2026
In seiner neuen Sonderausstellung widmet sich das Robert-Schumann-Haus vom 11. Januar bis 6. April 2026 der Zwickauer Schulzeit des Komponisten. Vor 200 Jahren besuchte Robert Schumann die Schule in Zwickau. Das Museum besitzt zahlreiche Dokumente aus dieser Zeit, so auch Schumanns Schulaufsätze mit Korrekturen seiner Lehrer.
Die Sonderausstellung rückt diese einzigartigen Stücke in den Blickpunkt und untersucht die Unterschiede zwischen dem Schulwesen des 19. Jahrhunderts und heute. Mit Robert Schumanns Nachlass erwarb das Zwickauer Schumann-Museum vor 100 Jahren auch handschriftliche Aufzeichnungen schon aus den Schuljahren, als Schumann noch mit dem Gedanken spielte, Dichter zu werden. Die Sonderausstellung verfolgt jedoch auch Schumanns frühe musikalische Aktivitäten während der Schulzeit. Die Exponate aus dem eigenen Bestand werden ergänzt durch Leihgaben aus Privatbesitz und dem Zwickauer Stadtarchiv. Zu sehen sind Originalportraits von Schumanns Lehrern und Schulfreunden. Erstmals ausgestellt wird ein Brief Schumanns an seinen Schulfreund Emil Flechsig aus dem Jahr 1827, der jüngst im Rahmen der Schumann-Briefedition ediert wurde.
Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am 11. Januar, um 16 Uhr statt – der Eintritt ist frei.
Als Begleitveranstaltung zur Ausstellung gibt es am Freitag, 27. Februar, um 17 Uhr, ein Konzert mit dem auf Originalinstrumenten musizierenden Streichquartett Quattrovaganti und Thomas Synofzik am Hammerflügel. Dabei erklingt das Klavierquintett von Louis Ferdinand vom Preußen, einem der Lieblingskomponisten Schumanns in seiner Schulzeit, und Schumanns wenig bekanntes Jugendquartett c-Moll, das vermutlich noch in der Zwickauer Schulzeit begonnen wurde.