Im Foyer des Erdgeschosses werden regelmäßig wechselnde Son­derausstellungen zum Umfeld Robert Schumanns und der Zwickauer Musikgeschichte präsentiert. Dabei werden meist Originale aus den Archivbeständen des Robert-Schumann-Hauses, teilweise aber auch Leihgaben gezeigt.

Neuerwerbungen

2. Oktober bis 30. Dezember 2022

In seiner aktuellen Sonderausstellung zeigt das Robert-Schumann-Haus Zwickau wichtige Neuerwerbungen der letzten Jahre. Zu sehen sind Notenhandschriften von Robert Schumann, eigenhändig signierte Widmungsexemplare, Originalbriefe von Robert und Clara Schumann sowie ein Musikinstrument aus dem Besitz der Familie Wieck.
Zu den Notenautographen zählen ein eigenhändiges Skizzenblatt zu Schumanns zweiter Sinfonie, ein Entwurf zu einem Lied aus Goethes Wilhelm Meister sowie Reinschriften zweier Klavierstücke aus seinen Albumblättern op. 124. Von besonderer Bedeutung sind mehrere frühe Briefe Robert Schumanns, so an seinen Zwickauer Jugendfreund Karl von Weber (mit dem Ausruf: „ach! in Zwickau ist’s doch recht schön!“) und an seinen Zwickauer Vormund Johann Gottlob Rudel. Erstmals in der Ausstellung zu sehen ist auch eine Statuette des Zwickauer Bildhauers Rudolf Mosebach (1860–1919), die Robert Schumann in Ganzfigur zeigt. 

Die Erwerbungen waren möglich mit Mitteln der Stadt Zwickau sowie durch Förderungen der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V., des Kulturraums Vogtland-Zwickau e.V. und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.

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