Im Foyer des Erdgeschosses werden regelmäßig wechselnde Son­derausstellungen zum Umfeld Robert Schumanns und der Zwickauer Musikgeschichte präsentiert. Dabei werden meist Originale aus den Archivbeständen des Robert-Schumann-Hauses, teilweise aber auch Leihgaben gezeigt.

Schumann und Beethoven

12. Januar bis 19. April 2020

Für Robert Schumann war die Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven von wesentlicher Bedeutung. An dessen Sinfonien übte er sich im Orchestrieren, wovon ein erst seit Kurzem im Robert-Schumann-Haus befindliches Studienautograph zeugt. Für die Pianistin Clara Schumann war Beethoven stets einer ihrer Repertoireschwerpunkte; sie war die erste Pianistin, die in Wien öffentlich eine komplette Beethoven-Sonate zum Vortrag brachte. Auch Robert Schumann setzte sich als Dirigent mit Beethovens Sinfonien auseinander und haderte mit dessen berüchtigten metronomischen Tempoangaben. Für ein geplantes Bonner Beethoven-Denkmal komponierte Schumann seine Fantasie
op. 17 und schrieb Variationen über ein Beethovensches Thema.

Die Ausstellung zeigt Notenautographe und -erstdrucke, Originalbriefe, Programmzettel, Porträts und Besitzstücke.

Schumann setzte sich intensiv mit dem Werk Beethovens auseinander.
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