Im Foyer des Erdgeschosses werden regelmäßig wechselnde Son­derausstellungen zum Umfeld Robert Schumanns und der Zwickauer Musikgeschichte präsentiert. Dabei werden meist Originale aus den Archivbeständen des Robert-Schumann-Hauses, teilweise aber auch Leihgaben gezeigt.

Robert Schumann und E.T.A. Hoffmann

23. Januar bis 27. März 2022

Vom 23. Januar bis 27. März 2022 zeigt das Robert-Schumann-Haus Zwickau eine Ausstellung zu Robert Schumann und E.T.A. Hoffmann, aus Anlass des 200. Todestags des romantischen Schriftstellers und Komponisten in diesem Jahr. Wie Robert Schumann trat auch er als Musikschriftsteller hervor und übte vielfältige Einflüsse auf den Zwickauer Komponisten aus: Er inspirierte Kompositionen wie Schumanns Kreisleriana op. 16 oder die Nachtstücke op. 23, aber auch Schumanns verschiedene Sammlungen von Fantasiestücken. Die Ausstellung zeigt Notenautographe zu diesen Werken, stellt sie den aus Schumanns Nachlass erhaltenen Handexemplaren der Gesammelten Schriften E. T. A. Hoffmanns gegenüber und zeigt Dokumente zu den Beziehungen der beiden großen Künstler, die beide im Alter von 46 Jahren starben. Schumann erwog Opernkompositionen zu Hoffmanns „Die Bergwerke von Falun“ und „Doge und Dogaressa“ – im letzteren Fall sind umfangreiche Libretto-Entwürfe erhalten, die in der Ausstellung gezeigt werden. Auch die Prägung musikschriftstellerischer Werke Schumanns durch das Vorbild Hoffmanns ist in der Ausstellung dokumentiert. Vom eingehenden Hoffmann-Studium Schumanns zeugen schließlich auch seine Motto-Sammlung und das Manuskript zu seiner Anthologie Dichtergarten, die im Robert-Schumann-Haus erhalten sind. 

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