Clara Schumanns Cousin Wilhelm Wieck (1828–1874) erbaute dieses Klavier. Aufrechte Klaviere verdrängten erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach und nach die Tafelklaviere. Während bei der Flügelmechanik Hammerrückfall und Dämpfung einfach durch Schwerkraftwirkung erfolgen, sind beim aufrechten Klavier zusätzliche Hebel- oder Federkonstruktionen erforderlich. Das im Robert-Schumann-Haus Zwickau erhaltene Instrument ist das einzige nachweisbare Klavier Wilhelm Wiecks in dieser Bauweise und stammt vermutlich aus den frühen 1870er Jahren. Die Restaurierung dieses Instruments wurde ermöglicht durch eine Spende der Toshiba Corporation.

Gefördert durch das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. 

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