Maskenball im Robert-Schumann-Haus

veröffentlicht am: 27.02.2026

Das Robert-Schumann-Haus informiert:

Als Termin für den traditionellen Kinderfasching im Robert-Schumann-Haus wird in diesem Jahr – aus Anlass des Jahrs der jüdischen Kultur in Sachsen (Tacheles) – das jüdische Purim-Fest gewählt. Purim ist das fröhlichste Fest im jüdischen Kalender – ähnlich dem christlichen Karneval. Bei der ca. einstündigen Veranstaltung am kommenden Dienstag, dem 3. März laden um 16 Uhr Polonaisen, Walzer und andere Stücke aus Robert Schumanns Carnaval op. 9, die Thomas Synofzik am Klavier spielt, zum Mitfeiern und Mittanzen ein. Geschichten werden erzählt, und für das leibliche Wohl gibt es Hamantaschen – das typische Purimgebäck. 

Robert Schumann hatte Zeit seines Lebens ein enges Verhältnis zum Karneval und zum Maskenspiel. In mehreren Klavierwerken hat sich der Komponist mit diesem Thema auseinandergesetzt - Stücke, in denen sich der Zwickauer Komponist u. a. durch die Komödienfiguren des venezianischen Karnevals inspirieren ließ. Schon vor seinem Umzug nach Düsseldorf wurde er zum Ehrenmitglied des dortigen Karnevalvereins ernannt, Schumann lieferte dafür als Dankesgabe einen Faschings-Kanon auf einen Text von Friedrich Rückert – sowohl dessen Originalhandschrift als auch das Ehrendiplom sind im Robert-Schumann-Haus ausgestellt.

Kinder zwischen vier und zwölf Jahren sind herzlich willkommen, gleich ob mit oder ohne Kostüm. Der Eintritt beträgt 2 Euro (begleitende Erwachsene frei).

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