Liederabend im Robert-Schumann-Haus

veröffentlicht am: 13.07.2020

Das Robert-Schumann-Haus informiert:

Liebesgram – Balladen, Lieder und Gesänge von Carl Loewe, Clara und Robert Schumann, Emilie Mayer und Dora Pejačević, so lautet das Programm eines Liederabends am Samstag, dem 18. Juli 2020 um 17 Uhr. Im Mittelpunkt steht das Spanische Liederspiel Robert Schumanns. Zu hören sind vier junge Sänger: die Sopranistin Eva Möritz aus Ulm, die Mezzosopranistin Jasmine Koth aus München, der Tenor Sebastian Seibert aus Gießen und der Bassist Vincent Berger aus München. Die Klavierbegleitung übernimmt der aus Kroatien stammende Pianist Ivo Mrvelj.

Das Spanische Liederspiel op. 74 sollte eine neue Gattung kreieren: Lieder für eine oder mehrere Singstimmen, die in einen Zyklus gefasst aufeinander bezogen, Solo- und Ensemblelieder abwechseln lässt und so dramaturgisch Geschichten erzählt. In das Konzertrepertoire ist das Liederspiel als Ganzes nicht eingegangen. Zu hören sind zumeist einzelne Lieder des Zyklus.

Carl Loewe gilt mit seinen fast 500 Balladen als Deutschlands Balladenkönig: es erklingt die Ballade Archibald Douglas für eine Singstimme und Klavier op. 128. Emilie Mayer war Schülerin Carl Loewes. Sie gilt als die erste hauptberufliche Komponistin Deutschlands, ihre Werke, darunter zwölf Streichquartette, Lieder, Chöre, 15 Konzertouvertüren und acht Sinfonien, wurden in vielen europäischen Musikzentren aufgeführt.

Wichtig: Aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen wird es nur ein eingeschränktes Platzangebot geben. Karten zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) sind nur und ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse zu erwerben. Eine Abendkasse wird es nicht geben. Eine telefonische Vorbestellung ist jedoch unter 0375 834406 möglich.

Tägliche Grammophonvorführungen

Im Rahmen der Sonderausstellung „Die Schumanns und die Technik“ bietet das Robert-Schumann-Haus außerdem Grammophonvorführungen an. 1889 schrieb Johannes Brahms an Clara Schumann: „Wir leben jetzt unter dem Zeichen des Phonographen“. Im selben Jahr begann Emil Berliner mit den ersten industriell gefertigten Grammophonschallplatten. Viele der damaligen Musiker können daher heute auf dem originalen Gerät, das dem Zwickauer Schumann-Museum 1928 von der Deutschen Grammophon-Gesellschaft gespendet wurde, mit ihren Schumann-Aufnahmen zu Gehör gebracht werden. Im Rahmen der Sonderausstellung wird derzeit täglich, zu wechselnden Uhrzeiten eine Schellackplatte präsentiert:

  • Dienstag, 14. Juli: 11 Uhr
  • Mittwoch, 15. Juli: 10 Uhr
  • Donnerstag, 16. Juli: 11 Uhr
  • Freitag, 17. Juli: 14 Uhr
  • Samstag, 18. Juli: 16 Uhr
  • Sonntag, 19. Juli: 14 Uhr

Eintritt: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

Im Rahmen der Sonderausstellung wird vom 14. bis 19. Juli täglich, zu wechselnden Uhrzeiten eine Schellackplatte präsentiert.
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Die Sonderausstellung "Die Schumanns und die Technik" ist noch bis zum 4. Oktober 2020 zu sehen.
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