Konzert am 22. März mit Klaviertrios von Robert Schumann und E. T. A. Hoffmann

veröffentlicht am: 10.03.2026

Das Robert-Schumann-Haus informiert:

Unter dem Titel „Musikalische Poesie“ lädt das Robert-Schumann-Haus am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr zu einem Konzert mit dem Salzburger Ensemble Trio Artaria.  Maxime Michaluk (Violine), Nika Somborac (Violoncello) und Tzu-Yu Yang (Klavier) spielen in der Reihe „Schumann Plus“ Klaviertrios von Robert Schumann und seinem großen Vorbild E. T. A. Hoffmann.

E. T. A. Hoffmann, der vor 250 Jahren geboren wurde, ist heute vor allem für seine fantastischen Erzählungen bekannt. Ab 1808 war er jedoch im Hauptberuf als Kapellmeister tätig und komponierte zahlreiche Klavier- und Kammermusikwerke, Kirchen- und Vokalmusik sowie mehrere Opern. 1809 entstand sein Grand Trio für Violine, Violoncello und Klavier, das im Zwickauer Konzert erklingt. Robert Schumann fand nach seiner zehnjährigen Beschränkung auf Komposition von Klaviermusik 1842 zur Kammermusik und komponierte ein erstes Klaviertrio, das indes erst sieben Jahre später unter dem Titel Fantasiestücke – einer von E. T. A. Hoffmann erfundenen literarischen Gattung – als Opus 88 publiziert wurde. Am Schluss des Programms steht Schumanns letztes Klaviertrio aus der Düsseldorfer Zeit (1851).

Das Trio Artaria ging aus dem multinational besetzten Salzburger Ensemble The Van Swietens hervor, das 2024 unter Leitung der aus Taiwan stammenden Hammerflügelspezialistin Tzu-Yu Yang seine erste CD mit Klavierkonzerten von Beethoven veröffentlichte. Namensgeber des Trios ist der Wiener Musikverlag, in dem u. a. die Werke Haydns, Mozarts, Beethovens und Schuberts erschienen. Der belgische Geiger Maxime Michaluk (*1994) erhielt seine Ausbildung in Namur bei Igor Tkatchouk und an der Universität Mozarteum Salzburg bei Igor Ozim und Rainer Schmidt (Hagen Quartett). Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe wie dem Concours Grumiaux, Concours Vieuxtemps und der European Lions Club Competition und trat als Solist mit Orchestern in Europa und Japan auf. Die slowenische Cellistin Nika Somborac (*1992) studierte bei Igor Mitrovič in Klagenfurt, bei Thomas Kaufmann, Valentin Radutiu und Natalie Clein in Rostock sowie bei Eberhard Feltz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als Cellistin des Furiant Quartetts sowie in anderen kammermusikalischen Formationen konzertiert sie in Europa und Übersee. Sie gewann 2016 den Ersten Preis beim Boris-Pergamenschikow-Wettbewerb. Sie lehrt an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Tzu-Yu Yang studierte Klavier, Hammerklavier und Cembalo in Hannover, Salzburg und Wien. Als Spezialistin für historische Tasteninstrumente konzertiert sie regelmäßig solistisch und kammermusikalisch in Europa und Taiwan. Sie war Finalistin beim Internationalen Hammerklavier-Wettbewerb des Musica Antiqua Festivals Brügge 2019. Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie u. a. an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Mit stilistischer Finesse und klanglicher Vielfalt widmen sich die drei Musiker der Wiederentdeckung vergessener Meisterwerke der Klassik und Romantik. Dabei kommen originale Instrumente und Spieltechniken zur Verwendung. Tzu-Yu Yang spielt im Zwickauer Konzert auf einem 1830 erbauten Wiener Hammerflügel, wie ihn Robert Schumann als Kompositionsflügel nutzte.

Eintrittskarten zu 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) sind zu den gewohnten Öffnungszeiten an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Eine Reservierung ist unter 0375 834406 oder schumannhauszwickaude möglich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn in den freien Verkauf gegeben.

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